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Fortwo electric drive

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Die neue Generation des smart
mit Elektroantrieb

Sindelfingen – Milde Frühlingsdüfte umwehen dieses Jahr auf dem Genfer Automobil-Salon den Stand von smart und laden Messebesucher zur
entspannenden, natürlichen Erholungspause. Möglichst wenig Stress und gelassene Lebensfreude sind auch erklärte Ziele des neuen smart fortwo electric drive, der seit Mitte November 2009 im französischen Hambach vom Band läuft. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der elektrisch angetriebene smart fortwo der zweiten Generation mit einer innovativen, hoch
effizienten Lithiumionenbatterie ausgerüstet. Sie ist Platz sparend zwischen den Achsen untergebracht, sodass das Raumangebot des intelligenten Zweisitzers vollständig erhalten bleibt. Im Heck arbeitet ein 30kW-Elektromotor. Mit 120 Newtonmeter Drehmoment, die direkt beim Start zur Verfügung

stehen, sorgt er für gute Beschleunigung und hohe Agilität. Der smart
fortwo electric drive kann an der Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Eine komplette Batterieladung kostet in Deutschland rund zwei Euro und genügt für eine stadtverkehrsgerechte Reichweite von rund 135 Kilometern. Damit macht smart den lokal emissionsfreien Elektroantrieb zu einer sinnvollen Alternative für die Mobilität im urbanen Raum. Die ersten Exemplare des neuen smart fortwo electric drive wurden am 17. Dezember 2009 in Berlin an Kunden übergeben. Weitere Metropolen Europas und der USA folgen, in denen der umweltfreundliche Trendsetter seine Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen wird. Ab 2012 wird der smart fortwo electric drive für jeden Interessenten verfügbar sein.

„1998 hat smart mit dem einzigartigen Fahrzeugkonzept des smart fortwo die urbane Mobilität revolutioniert. Jetzt ist smart wieder Pionier und definiert die urbane Mobilität in Sachen emissionsfreies Fahren neu“, erklärt Marc Langenbrinck, verantwortlich für die Markenführung von smart. „Wir sind der erste Hersteller, der jetzt ein Elektrofahrzeug als Serienprodukt auf den Markt bringt. Mit dem smart fortwo electric drive bildet Daimler in Sachen Elektromobilität die Speerspitze. Außerdem ergänzt der smart fortwo electric drive als weitere Evolution sinnvoll die Marke smart, die ohnehin die verbrauchsärmste Fahrzeugflotte aufweist.“

Dem smart fortwo sind Umweltfreundlichkeit und zeitgemäße Funktionalität bereits vor mehr als zehn Jahren in die Wiege gelegt worden. Seither verbindet sein innovatives Konzept nachhaltige, zukunftsweisende Technologien mit individueller, urbaner Mobilität. Das extrem kompakte Fahrzeug passt mit nur wenig mehr als zweieinhalb Meter Länge auch quer in Parklücken. Außerdem hat der Platz sparende Zweisitzer den derzeit geringsten Flottenverbrauch und bringt seine Passagiere komfortabel, sicher und umweltfreundlich ans Ziel. Sein frisches, jugendlich-modernes, dabei aber anspruchsvolles Design machte ihn überdies zur automobilen Lifestyle-Ikone, die zeigt, dass sich Mobilität, verantwortungsbewusstes Handeln und
Lebensfreude nicht ausschließen müssen. Damit begründete der smart
fortwo eine eigene Klasse.

Innovativer Fahrspaß mit dem smart fortwo electric drive

Mit dem neuen smart fortwo electric drive, der seit Mitte November 2009 vom Band läuft, folgt die Marke konsequent einem sehr anspruchsvollen Ziel: Die Produktion eines ausgereiften, attraktiven Stadtwagens, der lokal keinerlei Abgase freisetzt – Stichwort: Null-Emission. Emissionsfreies Fahren unter den harten Alltagsbedingungen des Großstadtverkehrs hat smart bereits 2007 in London begonnen. Seither sind dort 100 smart fortwo electric drive der ersten Generation im realitätsnahen Kundenbetrieb. Das Feedback aus der britischen Hauptstadt ist sehr positiv und bestätigt den hohen Reifegrad dieses Fahrzeugkonzepts.

2008 stellte smart die zweite Generation des smart fortwo electric drive
mit einem weiterentwickelten Elektroantrieb vor, der mit einer innovativen
Lithiumionenbatterie fährt. Gegenüber anderen Batteriearten bietet die Lithiumionen-Technik entscheidende Vorteile, darunter höhere Leistung, kürzere Ladezeiten, längere Lebensdauer und hohe Zuverlässigkeit. Dazu Marc Langenbrinck: „Der smart fortwo electric drive der zweiten Generation basiert auf einem erfolgreichen und anerkannten Fahrzeugkonzept mit Kultcharak­ter und von Haus aus umweltschonenden Eigenschaften. Sein innova-tiver batterieelektrischer Antrieb macht ihn zum idealen Automobil für die Stadt: agil, sparsam und klimafreundlich. Lokal emissionsfreies Fahren im urbanen Umfeld wird damit Realität. Das ist gleichbedeutend mit individuellem Fahrspaß ohne Verzicht.“

Elektrischer Antrieb bereits im ersten Konzept berücksichtigt

Der smart fortwo electric drive ist ein smart fortwo ohne jegliche Kompromisse bezüglich Sicherheit, Agilität, Komfort und Raumangebot. Denn bereits in den Anfangsüberlegungen war der elektrische Antrieb Teil des smart
Konzepts. Die spätere Integration der für elektrischen Antrieb notwendigen Komponenten wurde bereits frühzeitig durchdacht. So findet beispielsweise die Batterie im Unterboden zwischen den Achsen ihren Platz; bei anderen smart Modellen befindet sich dort der Tank. Deshalb ist der Elektroantrieb im smart fortwo electric drive mit keinerlei räumlichen Einschränkungen verbunden; Innen- und Kofferraum sind genauso groß wie bei einem smart fortwo mit Verbrennungsmotor.

Kraftvoller Antrieb

Im Heck des neuen smart fortwo electric drive arbeitet ein 30 kW starker Permanentmagnetmotor, der direkt und ohne Verzögerung reagiert. Bereits aus dem Stand stellt er sofort ein kraftvolles Drehmoment von 120 Newtonmetern zur Verfügung. Daraus resultiert ein viel besseres Anfahrvermögen, als die Leistung erwarten lässt. Der smart fortwo electric drive beschleunigt von 0 auf 60 km/h in 6,5 Sekunden – ebenso schnell wie ein Benziner, den er aus dem Stand heraus zunächst einmal hinter sich lässt. „You can beat any-thing at the lights“ (an der Ampel schlägst du alle), gab ein Teilnehmer am Londoner Großversuch zu Protokoll, nachdem er ein Jahr Alltagserfahrung mit der ersten Generation des smart fortwo electric drive auf britischen Straßen gesammelt hatte. Die Höchstgeschwindigkeit des smart fortwo
electric drive ist bewusst und stadtgerecht auf 100 km/h begrenzt.

Aufgrund der Leistungscharakteristik des Elektromotors kommt er mit einer einzigen festen Getriebeübersetzung aus. Schalten ist somit überflüssig – ein großer Vorteil im dichten Stadtverkehr. Zum Rückwärtsfahren ändert sich die Drehrichtung des Motors. „Fantastic and easy to drive. You just get in, turn on and go“ (Fantastisch und einfach zu fahren. Du steigst nur ein,
schaltest an und fährst los), erklärten smart fortwo electric drive erfahrene Nutzer aus London.

Die Kraft liefert im smart fortwo electric drive der zweiten Generation eine Lithiumionenbatterie der Fa. Tesla Motors Inc. mit 16,5 kWh Kapazität. Sie lässt sich überall ganz einfach an einer entsprechend abgesicherten 220-Volt-Steckdose aufladen. Eine Batterieladung genügt für bis zu 135 Kilometer Fahrspaß (NEFZ). Für den Stadtverkehr ist diese Reichweite mehr als ausreichend; Untersuchungen haben in Ballungsräumen eine Fahrstrecke von durchschnittlich 30 bis 40 Kilometern pro Tag ergeben. Hierfür dauert der Ladevorgang nur drei Stunden. Bei der im Stadtverkehr üblichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 bis 30 km/h muss der smart fortwo electric drive erst nach vier bis fünf Stunden ununterbrochener Fahrt wieder an die Steckdose. Eine Nacht am Stromnetz reicht in jedem Fall aus, um die Batterie wieder vollständig zu laden.

Elektronik optimiert Batteriezustand und Stromverbrauch

Eine spezielle Elektronik sorgt dafür, dass sich die Batterie wohlfühlt. Dieses Batteriemanagementsystem überwacht permanent Spannung, Strom und
Temperatur. Erreicht einer dieser Parameter einen vorgegebenen Grenzwert – etwa bei Bergauffahrt mit andauernd abgerufener Peakleistung (Kickdown) –, so reduziert die Elektronik die Leistung. Das ist allerdings kaum spürbar. Eine Überlastung ist damit aber ausgeschlossen.

Ebenso überwacht die Elektronik den Ladevorgang und steuert die Kapazitätsanzeige. Die Leistungselektronik des Fahrzeugs versorgt über einen DC/DC-Wandler das Bordnetz mit elektrischem Strom aus der Batterie. Außerdem regelt sie beispielsweise auch Heizung und Klimaanlage, um die Batterie so wenig wie möglich damit zu belasten. Clevere Fahrer können ihren smart fortwo electric drive einfach vorklimatisieren, solange das Fahrzeug zu
Hause noch aufgeladen wird – der langjährige Traum von der automobilen Standkühlung wird wahr; diese komfortable Möglichkeit bietet kein anderes Automobil.   


Umfangreiche Ausstattung

Basis für den neuen smart fortwo electric drive der zweiten Generation ist das smart fortwo coupé/cabrio mit einer hochwertigen Ausstattung. Sie
umfasst neben der Klimaanlage mit automatischer Temperaturregelung und Vorklimatisierung unter anderem das smart Radio 9, elektrische Servolenkung, elektrische Fensterheber, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Zweispeichen-Lederlenkrad, Lederschaltknauf sowie 12-Speichen-Leicht-metallräder. Neben der Batterieanzeige zeigt ein Amperemeter den Verbrauch und die durch Rekuperation zurückgewonnene Energie an. Außerdem haben alle smart fortwo electric drive der neuen zweiten Generation grün lackierte Reifen, grün lackierte Spiegelkappen, grün lackierte Akzentteile und eine mit grüner Klebefolie beklebte. Am Heck und im Spiegeldreieck weist zusätzlich die Aufschrift „electric drive“ auf die
Sonderstellung des Fahrzeugs hin.

Sehr geringe Kosten

Der smart fortwo electric drive verursacht pro 100 Kilometer bei deutschen Strompreisen etwa zwei Euro Betriebskosten (mit Nachtstrom noch günstiger). Dafür sind nicht einmal zwei Liter Benzin zu haben. Auch in vielen Ländern ist elektrische Energie deutlich billiger. Die Wartungskosten sind deutlich niedriger als bei einem smart mit Verbrennungsmotor, da Batterie, Motor und die weiteren antriebselektrischen Komponenten praktisch wartungsfrei sind.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Faktoren, die Elektromobilität für Kunden attraktiv machen. Eine wichtige Option bilden Steuererleichterungen und andere staatliche Fördermaßnahmen: Der Staat Monaco bietet beispielsweise Steuervergünstigungen bis zu 9.000 Euro für jeden Elektroauto-Besitzer. Auch andere Länder haben Förderprogramme für nachhaltige
Mobilität aufgelegt. Frankreich gewährt eine sogenannte Super-Umweltprämie von 5.000 Euro für jedes Fahrzeug, das weniger als 60 Gramm CO2 pro
Kilometer ausstößt. China und Japan haben Förderprämien von umgerechnet 6.500 bzw. 11.000 Euro angekündigt.

smart fortwo electric drive in wichtigen Metropolen in Europa und USA

Seit Ende 2009 wird der smart fortwo electric drive der zweiten Generation an ausgewählte Kunden ausgeliefert. Die Mietdauer beträgt vier Jahre und 60.000 Kilometer. Die ersten Fahrzeuge wurden im Dezember im Rahmen des Projekts „e-mobility Berlin“ in Kundenhand übergeben. Hier schafft die
Daimler AG in Zusammenarbeit mit RWE und mit Unterstützung der Bundes-regierung und der Stadt Berlin derzeit optimale Bedingungen für lokal
emissionsfreies Fahren mit batterieelektrischen Antrieben. Dazu zählt
der Aufbau von Strom-Ladestationen, die eine intelligente Kommunikation zwischen Elektro-Fahrzeug und Stromnetz automatisch ermöglichen, sodass die Batterie aufgeladen werden kann, wenn der Strom am günstigsten ist.
Wie erwähnt kann der smart fortwo electric drive aber auch an jeder, wie
in Deutschland und anderen Ländern üblich, mit 16 Ampere abgesicherten Haushalts-Schukosteckdose aufgeladen werden.

Weitere Fahrzeuge der neuen Generation des smart fortwo electric drive werden in Hamburg, Paris, Rom, Mailand und Pisa, außerdem in Madrid und bei weiteren Projekten in Europa eingesetzt. Beginn: Im Verlauf des ersten Halbjahres 2010. Ein Teil der Modelle gehen im zweiten Halbjahr 2010 auch in Metropolen der USA.

Ab 2012 wird der smart fortwo electric drive entsprechend der heute schon zu verzeichnenden sehr lebhaften Nachfrage als normaler Bestandteil des smart Angebots in großen Stückzahlen produziert und über das smart Händlernetz vermarktet. Diese dritte Generation wird mit einer neuen Lithium-ionenbatterie ausgerüstet, die Daimler zusammen mit Evonik zur Serienreife entwickelt. Die derzeit verwendete Lithiumionenbatterie stammt von Tesla und entspricht dem heutigen Stand der Technik. Für die Eigenentwicklung werden allerdings weitere Fortschritte angestrebt. Die Unterschiede zwischen beiden Batterien liegen im Wesentlichen im konstruktiven Aufbau. Die Tesla-Batterie besteht aus vielen zylinderförmigen Zellen, die hauseigene Batterie wird aus wenigeren, dafür aber größeren Platteneinheiten zusammengesetzt. Dadurch wird vor allem eine noch höhere Energiedichte (und damit mehr Reichweite) sowie eine noch längere Lebensdauer erreicht.

Mit dem smart fortwo electric drive unterstreicht die Kultmarke ihre Vor-reiterrolle auf dem Weg zur attraktiven individuellen Mobilität mit lokaler
Null-Emission in Metropolen und Ballungsräumen. Dr. Joachim Schmidt,
Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars: „Unter dem Strich
sehen wir günstige Perspektiven für die Elektromobilität. Während unsere Wettbewerber noch Elektro-Showcars präsentieren, hat smart bereits
letztes Jahr ein voll alltagstaugliches Serienmodelle auf die Straße gebracht. Damit unterstreichen wir einmal mehr unsere, die technische Kompetenz und Verantwortung.“

 

Mehr Infos unter: www.smart.ch

Text: Presse Smart

02.03.2010